Outbound Call Filter
Outbound Call Filter
Dokumentation für Modulversion 2.8.4 ab STARFACE 9.0.0.0
Produktbeschreibung
Mit dem Modul „Outbound Call Filter“ für STARFACE können Rufnummern oder Rufnummernmuster für abgehende Anrufe gesperrt werden. Hierfür können sowohl eine Blacklist als auch eine Whitelist definiert werden und bestimmte Benutzer von der Sperre befreit werden. Optional lässt sich bei einem unautorisierten Anruf eine Ansage abspielen und es kann anschließend der Anruf auf eine selbstdefinierte Rufnummer oder Mailbox weitergeleitet werden.
Anwendungsbeispiel
Das Modul erlaubt beispielsweise eine Sperrung von ausgehenden Anrufen in bestimmte Länder.
Technische Voraussetzungen
- ab STARFACE 9.0.0.0
- Für dieses Modul stehen legacy Versionen ab STARFACE 8.0.0.5 zur Verfügung.
- für KI Funktionalität: Server mit Docker, mind. 4 Core, 8GB Ram, 12GB HDD.
- uneingeschränkt Cloud-ready.
Vorbereitung der IT-Umgebung:
Soll die lokale KI-Funktion des Moduls genutzt werden, wird ein Server mit Docker benötigt.
Docker installieren
Melde dich per SSH auf dem Debian-Server an und füge zunächst den Docker-Schlüssel hinzu:
sudo apt-get update
sudo apt-get install ca-certificates curl
sudo install -m 0755 -d /etc/apt/keyrings
sudo curl -fsSL https://download.docker.com/linux/debian/gpg -o /etc/apt/keyrings/docker.asc
sudo chmod a+r /etc/apt/keyrings/docker.asc
Füge anschließend das Docker-Repository zu den APT-Quellen hinzu:
echo \
"deb [arch=$(dpkg --print-architecture) signed-by=/etc/apt/keyrings/docker.asc] https://download.docker.com/linux/debian \
$(. /etc/os-release && echo "$VERSION_CODENAME") stable" | \
sudo tee /etc/apt/sources.list.d/docker.list > /dev/null
sudo apt-get update
Installiere Docker:
sudo apt-get install docker-ce docker-ce-cli containerd.io docker-buildx-plugin docker-compose-plugin
Prüfe die Installation mit dem Hello-World-Container:
sudo docker run hello-world
STARFACE-Konfiguration
- Es muss vorab keine Konfiguration in der STARFACE vorgenommen werden.
Modulkonfiguration
Allgemein

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Name
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Wähle einen möglichst beschreibenden Namen für die Modulinstanz. Sollen mehrere Instanzen desselben Moduls aktiv sein, muss jede Instanz einen eindeutigen Namen besitzen.
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Beschreibung
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Dieses Feld bietet Raum für eine genauere Dokumentation der Instanz. Hier kann beispielsweise festgehalten werden, auf welche Benutzer oder Gruppen das Modul zugreift.
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- Logdatei
- Die Log-Level
ERROR,WARN,INFO,DEBUGundTRACEliefern unterschiedlich detaillierte Informationen über die Abläufe im Modulbetrieb. Bei einem Fehler kann die Logdatei zur weiteren Analyse gespeichert werden. Die Standardeinstellung istINFO.
- Die Log-Level
HinweisDas Log aktualisiert sich nicht automatisch. Betätige die entsprechende Schaltfläche, um die Anzeige zu aktualisieren.
Konfiguration

Filtereinstellungen
Mit der Checkbox "Whitelist-Modus" wird bestimmt, wie das Modul arbeitet. Standardmäßig fungiert das Modul als Blacklist, das heißt später definierte Nummern können nicht angerufen werden. Wird die Checkbox aktiviert, können nur noch die später definierten Nummern angerufen werden, alle anderen nicht.
Unter "Anrufziele" werden die Rufnummern oder Rufnummerbereiche definiert, die vom Modul erfasst werden sollen. Hier kann mit den STARFACE-spezifischem Platzhaltern "?" und "*" gearbeitet werden.
Ist die Checkbox "Anrufweiterleitung aktivieren" aktiv, werden Anrufe an eine gesperrte nummer nach dem Abspielen der Ansage an die unter "Eingabe Weiterleitungsrufnummer oder Sprachnachricht Nummer"* definierte Rufnummer weitergeleitet.
HinweisIn den meisten Fällen werden die Rufnummern in das Format 00492515906850 normalisiert. Es können in Ausnahmefällen aber auch Formate wie +492515906850 oder 02515906850 signalisiert werden. Daher empfehlen wir grundsätzlich die Verwendung von Wildcards bei der Quellrufnummer, also zum Beispiel *2515906850.
- Legende:
- ? – Platzhalter für eine Ziffer
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- Platzhalter für eine, mehrere oder keine Ziffer/n
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Unbeschränkte Gruppe
Hier kann die ausgehende Rufnummernsperre für bestimmte Benuitzer außer Kraft gesetzt werden. Definiere hierfür eine unbeschränkte Gruppe, alle Mitglieder dieser Gruppe können weiterhin uneingeschränkt ausgehende Telefonate tätigen. Alle weiteren Benutzer unterliegen der Regel, die in der Konfiguration des Moduls erstellt wurde. Diese Funktion ist optional.
Ansage
Hier kann eine Ansage definiert werden, die der Anrufer abgespielt bekommt, wenn eine gesperrte Nummer gewählt wird. Hier kann entweder eine Ansagedatei im .wav format hochgeladen werden oder eine KI-generierte Ansage erstellt werden. Hier zu muss die Checkbox KI-generierte Ansage verwenden aktiviert werden.
Text to Speech Ansage
Hier kann ein Text für eine KI-generierte Sprachansage eingegeben werden, anstatt eine Audioansage hochzuladen.
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Aktiviere die Checkbox "Ki-generierte Ansage verwenden", falls das Modul eine TTS-Ansage generieren soll. ei aktivierter Checkbox wird die hochgeladene Audiodatei ignoriert.
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Wähle bei "Sprachengine" aus, mit welcher KI-Anwendung die Ansage generiert werden soll. Zur Auswahl stehen:
- CoquiTTS, ein lokaler, selbst gehosteter Dienst (geeigneter Server erforderlich).
- Whisper Local, ein von STARFACE bereitgestellter Dienst (erfordert STARFACE Cloud).
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OpenAI, ein US-amerikanischer Dienst (erfordert OpenA-i-API Zugriff).
- Wähle bei Sprache aus, in welcher Sprache die TTS-Ansage generiert werden soll.
OpenAI
- Gebe hier den OpenAI-API Schlüssel ein und wähle das gewünschte Sprachmodell aus.
Whisper Local
- Wähle hier das gewünschte Sprachmodell aus.
CoquiTTS
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SSH-Server:
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Definiere hier die IP-Adresse oder den DNS-Namen des SSH-Servers.
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SSH-Port:
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Gebe hier den Port an, über den die Kommunikation zum SSH-Server laufen soll (Standardwert: 22).
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SSH-Benutzer/Passwort:
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Definiere hier den Benutzer mit entsprechenden Lese- und Schreibrechten auf das gewählte Zielverzeichnis.
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SSH-Zielverzeichnis:
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Wähle hier das Zielverzeichnis aus, in dem das Modul arbeiten soll.
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- Fingerprint:
- Gebe hier den Fingerprint ein, der beim ersten Modulstart im Log hinterlegt wurde.
WarnungDas Zielverzeichnis muss bereits existieren und es muss der absolute Pfad angegeben werden.
Warnung: Für die Installation des lokalen Text-to-Speech-Service wird ein Server mit Docker und mind. 12GB freiem Speicherplatz benötigt.
Bekannte Probleme
- Bei diesem Modul liegen keine bekannten Probleme vor.
- Problem entdeckt? Schicke eine E-Mail an support@o-byte.com, um Fehler zu melden!
FAQ
Wo finde ich den SSH-Fingerprint?
Der SSH-Fingerprint wird nach dem ersten Modulstart in der Logdatei angezeigt.
Versionshinweis
- 2.8.4
- Neue Option: OpenAI und Whisper Local als Optionen für TTS hinzugefügt
Download
Bitte achte beim Download auf die Kompatibilität zur STARFACE Version!
Mit Klick auf den Downloadlink einer Modulversion öffnen sich ein Fenster mit Installationshinweisen und ein Pop-up-Fenster.
Modul testen:
- Wir stellen unser Modul 14 Tage kostenfrei zum Testen zur Verfügung.
- Nach dem Kauf oder Update: Mit E-Mail-Adresse verifizieren. Für die Inbetriebnahme/das Update ist kein Lizenzschlüssel nötig.
- Wir stellen das Modul als .sfm Datei zur Verfügung.